# Grauer Star beim Hund

Quelle: https://tiergesundheit.vetguru.de/de/krankheiten/grauer-star-hund
Tierarten: Hund
Synonyme: Katarakt, Linsentrübung
Dringlichkeit: beobachten
Stand: 2026-06-28

Der Graue Star ist eine zunehmende Trübung der Augenlinse, die das Sehen Ihres Hundes allmählich beeinträchtigt.

## Was ist das?

Der Graue Star, medizinisch Katarakt genannt, ist eine Trübung der normalerweise klaren Linse im Auge. Die Linse bündelt das einfallende Licht auf die Netzhaut, damit ein scharfes Bild entsteht. Wird sie trüb, gelangt weniger Licht hindurch und das Sehen verschlechtert sich, vergleichbar mit dem Blick durch eine beschlagene Scheibe. Der Graue Star ist nicht schmerzhaft, schreitet aber oft fort und kann bis zur Erblindung führen.

## Typische Anzeichen

Ein Grauer Star entwickelt sich meist langsam und zeigt sich an verschiedenen Anzeichen.
– gräulich-bläuliche oder weißliche Trübung in der Pupille
– zunehmende Unsicherheit in fremder Umgebung
– Anstoßen an Möbeln, besonders bei wenig Licht
– vorsichtigeres, zögerliches Bewegen
– nachlassende Reaktion auf geworfenes Spielzeug

## Mögliche Ursachen

Eine Linsentrübung kann unterschiedliche Ursachen haben.
– erbliche Veranlagung, oft schon in jungen Jahren
– altersbedingte Veränderungen der Linse
– Begleiterscheinung einer Zuckerkrankheit
– vorausgegangene Augenverletzungen oder Entzündungen
– bestimmte Stoffwechselstörungen

## Was Sie tun können

Sie können Ihrem Hund helfen, indem Sie sein Umfeld übersichtlich und vertraut halten und Möbel sowie Näpfe nicht umstellen. Sprechen Sie ihn vor dem Anfassen an, damit er nicht erschrickt, und sichern Sie Treppen oder Gefahrenstellen. Beobachten Sie das Fortschreiten der Trübung über die Zeit.

## Wann zum Tierarzt

Lassen Sie eine sichtbare Trübung der Pupille tierärztlich abklären, um die Ursache zu bestimmen und andere Erkrankungen auszuschließen. Suchen Sie zeitnah Rat, wenn die Sehkraft rasch nachlässt oder das Auge zusätzlich gerötet oder schmerzhaft wirkt.

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Alle Inhalte sind tiermedizinisch aufbereitete Bildungsinformationen, keine Diagnose und kein Ersatz für einen Tierarztbesuch. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik kontaktieren.

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