# Geburtsstörung beim Hund

Quelle: https://tiergesundheit.vetguru.de/de/krankheiten/geburtsstoerung-hund
Tierarten: Hund
Synonyme: Dystokie, Schwergeburt, gestörte Geburt
Dringlichkeit: notfall
Stand: 2026-06-28

Eine Geburtsstörung (Dystokie) liegt vor, wenn die Geburt nicht normal verläuft und ein Notfall entstehen kann.

## Was ist das?

Von einer Geburtsstörung, fachlich Dystokie genannt, spricht man, wenn die Geburt der Welpen nicht normal verläuft und ins Stocken gerät. Normalerweise werden die Welpen in regelmäßigen Abständen geboren, doch verschiedene Umstände können diesen Ablauf behindern. Eine gestörte Geburt gefährdet sowohl die Hündin als auch die ungeborenen Welpen. Sie ist ein Notfall, bei dem rasch gehandelt werden muss.

## Typische Anzeichen

Eine Geburtsstörung zeigt sich durch einen stockenden oder ausbleibenden Geburtsfortschritt. Achten Sie auf:
– kräftige Wehen über längere Zeit ohne Geburt eines Welpen
– lange Pausen zwischen den Welpen trotz erkennbarer Wehen
– starkes Pressen ohne Erfolg
– grünlicher oder blutiger Ausfluss ohne folgende Geburt
– Erschöpfung, Unruhe oder Teilnahmslosigkeit der Hündin

## Mögliche Ursachen

Eine Dystokie kann viele Ursachen haben, die bei der Hündin oder den Welpen liegen. Mögliche Faktoren sind:
– ungünstige Lage eines Welpen im Geburtskanal
– ein zu großer Welpe im Verhältnis zum Geburtsweg
– schwache oder erschöpfte Wehentätigkeit
– ein verengter Geburtsweg
– Erschöpfung der Hündin

## Was Sie tun können

Sorgen Sie für eine ruhige, warme und ungestörte Umgebung und beobachten Sie den Geburtsverlauf aufmerksam, am besten mit Notieren der Zeiten. Greifen Sie nicht selbst in den Geburtsvorgang ein und ziehen Sie keinesfalls an einem Welpen. Halten Sie den Kontakt zur Tierarztpraxis bereit.

## Wann zum Tierarzt

Wenn die Geburt stockt, lange Pausen ohne Fortschritt auftreten oder die Hündin erschöpft wirkt, sollten Sie sofort eine Tierarztpraxis aufsuchen. Eine Geburtsstörung ist ein Notfall.

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Alle Inhalte sind tiermedizinisch aufbereitete Bildungsinformationen, keine Diagnose und kein Ersatz für einen Tierarztbesuch. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik kontaktieren.

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