# Erfrierung bei Reptilien

Quelle: https://tiergesundheit.vetguru.de/de/krankheiten/erfrierung-reptilien
Tierarten: Reptilien
Synonyme: Erfrierung, Kälteschaden, Frostschaden
Dringlichkeit: notfall
Stand: 2026-06-28

Eine Gewebeschädigung durch zu starke Kälteeinwirkung, etwa bei Heizungsausfall.

## Was ist das?

Eine Erfrierung entsteht, wenn Körpergewebe durch starke Kälte geschädigt wird. Da Reptilien ihre Wärme aus der Umgebung beziehen, kühlen sie bei einem Heizungsausfall, in einer ungeheizten Außenanlage oder bei einem Transport in der Kälte gefährlich aus. Besonders empfindlich sind dünnhäutige Körperteile wie Zehen und Schwanzspitze. Das betroffene Gewebe verfärbt sich, stirbt ab und das Tier wird durch die Unterkühlung insgesamt geschwächt.

## Typische Anzeichen

Anzeichen einer Erfrierung sind:
– dunkel verfärbte oder abgestorbene Haut an Zehen oder Schwanzspitze
– Teilnahmslosigkeit und Schwäche
– Bewegungsunlust und kalter Körper
– Hautschäden an betroffenen Stellen
– verlangsamte Atmung

## Mögliche Ursachen

Begünstigend wirken:
– Heizungsausfall oder Stromausfall
– ungeschützte Außenhaltung bei Frost
– Transport in zu kalter Umgebung
– zu niedrige Nachttemperaturen

## Was Sie tun können

Bringen Sie das Tier an einen warmen Ort und erwärmen Sie es langsam, niemals abrupt mit großer Hitze. Sorgen Sie für eine zuverlässige, gesicherte Heiztechnik.

## Wann zum Tierarzt

Erfrorenes Gewebe und eine starke Unterkühlung sind ein Notfall und sollten umgehend tierärztlich versorgt werden.

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Alle Inhalte sind tiermedizinisch aufbereitete Bildungsinformationen, keine Diagnose und kein Ersatz für einen Tierarztbesuch. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik kontaktieren.

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