# Borreliose beim Hund

Quelle: https://tiergesundheit.vetguru.de/de/krankheiten/borreliose-hund
Tierarten: Hund
Synonyme: Lyme-Borreliose, Lyme-Krankheit, Zeckenkrankheit
Dringlichkeit: dringend
Stand: 2026-06-28

Die Borreliose ist eine durch Zecken übertragene bakterielle Erkrankung, die vor allem die Gelenke betreffen kann.

## Was ist das?

Die Borreliose, auch Lyme-Krankheit genannt, ist eine bakterielle Infektion, die durch den Stich einer infizierten Zecke übertragen wird. Die verantwortlichen Bakterien (Borrelien) gelangen über den Speichel der Zecke in den Körper Ihres Hundes und können sich dort ausbreiten. Besonders häufig sind Beschwerden an den Gelenken, weshalb eine wandernde Lahmheit typisch sein kann. Nicht jeder Zeckenstich führt jedoch zu einer Erkrankung.

## Typische Anzeichen

Die Beschwerden treten oft erst Wochen bis Monate nach dem Zeckenstich auf und können wechselnd sein. Achten Sie auf folgende Hinweise:
– Lahmheit, die zwischen den Beinen wechseln kann
– geschwollene, warme oder schmerzhafte Gelenke
– Fieber und Abgeschlagenheit
– verminderter Appetit
– geschwollene Lymphknoten

## Mögliche Ursachen

Auslöser ist die Übertragung der Borrelien durch Zecken. Begünstigende Umstände sind unter anderem:
– Aufenthalt in zeckenreichen Gebieten wie Wäldern und hohem Gras
– lange Verweildauer der Zecke auf der Haut
– fehlender oder lückenhafter Zeckenschutz
– die warme Jahreszeit mit hoher Zeckenaktivität

## Was Sie tun können

Suchen Sie Ihren Hund nach Spaziergängen regelmäßig nach Zecken ab und entfernen Sie diese möglichst rasch und vollständig. Eine konsequente Zeckenprophylaxe in Absprache mit Ihrer Tierarztpraxis senkt das Risiko deutlich. Notieren Sie sich, wann Sie eine Lahmheit oder andere Veränderungen bemerken.

## Wann zum Tierarzt

Wenn Ihr Hund über mehrere Tage lahmt, Fieber zeigt oder matt wirkt, sollten Sie ihn tierärztlich untersuchen lassen. Eine frühzeitige Abklärung hilft, den Verlauf günstig zu beeinflussen.

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Alle Inhalte sind tiermedizinisch aufbereitete Bildungsinformationen, keine Diagnose und kein Ersatz für einen Tierarztbesuch. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik kontaktieren.

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