# Dürfen Tiere Rattengift fressen?

Quelle: https://tiergesundheit.vetguru.de/de/fuetterung/rattengift
Tierarten: Hund, Katze, Kaninchen
Stand: 2026-07-23

Rattengift ist für alle Tiere hochgiftig und verursacht oft erst nach Tagen lebensbedrohliche innere Blutungen.

## Bewertung

- Hund: **Giftig**
- Katze: **Giftig**
- Kaninchen: **Giftig**

## Kurz gesagt

Rattengift ist für Hund, Katze und Kaninchen hochgiftig, gefährlich ist auch das Fressen bereits vergifteter Nager. Die meisten Präparate hemmen die Blutgerinnung, indem sie die Verwertung von Vitamin K blockieren; dadurch entstehen unbemerkt innere Blutungen, deren Anzeichen sich oft erst nach mehreren Tagen zeigen. Achten Sie auf blasse Schleimhäute, Schwäche, Blutungen aus Nase, Maul oder im Kot, blaue Flecken, Atemnot oder einen geschwollenen Bauch. Suchen Sie sofort den Tierarzt auf, auch wenn das Tier noch munter wirkt – das ist ein Notfall. Nehmen Sie die Verpackung mit, denn Vitamin K als Gegenmittel wirkt nur bei rechtzeitigem Beginn. Gift stets unerreichbar lagern.

## Warum

Die meisten Rattengifte hemmen die Blutgerinnung, indem sie die Verwertung von Vitamin K blockieren. Dadurch kann das Blut nicht mehr gerinnen und es entstehen unbemerkt innere Blutungen. Bis diese sichtbar werden, können Tage vergehen.

## Anzeichen einer Unverträglichkeit oder Vergiftung

– Blasse Schleimhäute, Schwäche
– Blutungen aus Nase, Maul oder im Kot/Urin
– Blaue Flecken oder Schwellungen unter der Haut
– Atemnot, geschwollener Bauch
– Teilnahmslosigkeit

## Was tun, wenn mein Tier davon gefressen hat

Sofort zum Tierarzt, auch wenn dein Tier noch munter wirkt, dies ist ein Notfall. Kein Erbrechen selbst auslösen. Nimm die Verpackung oder ein Foto des Köders mit, der Wirkstoff bestimmt die Behandlung. Vitamin K als Gegenmittel wirkt nur bei rechtzeitigem Beginn.

## Sichere Alternative

Verwende im Haushalt mit Tieren keine offenen Köder und lagere Gift unerreichbar in geschlossenen Boxen.

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Alle Inhalte sind tiermedizinisch aufbereitete Bildungsinformationen, keine Diagnose und kein Ersatz für einen Tierarztbesuch. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik kontaktieren.

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